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BiSo - Schule und Vereine im Blickpunkt

- Bildungs- und Sozial-Ausschuss vom 03. März 2015 -

Am 03.03.2015 tagte der Bildungs- und Sozialausschuss in der Fred-Vogel-Grundschule.

Auf der Tagesordnung standen die Bestätigung des Raumbedarfs für die dreizügige verlässliche Halbtagsgrundschule mit integrierter Kindertagesbetreuung für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 auf dem Schulcampus Süd ab dem Schuljahr 2016/2017, die Aufhebung des Sperrvermerks für die Neugestaltung der Freiluftsportanlagen, die Richtlinie zur Vereinsförderung unserer Gemeinde und die Änderung der Zuzahlungsbeträge für Mitreisende im Rahmen von Besuchen unserer Partnergemeinden.

Anwesend waren auch einige Eltern und Lehrer der Fred-Vogel-Grundschule, und einige Vertreter von Vereinen.

Bei der Diskussion um den Raumbedarf wurde zunächst hinterfragt, ob es Möglichkeiten der Doppelnutzung von Räumen gibt oder ob die geplanten 6 Klassenräume und die 140 m² Betreuungsfläche für die Fünft- und Sechstklässler wirklich in dieser Größenordnung beplant werden müssen. Lehrer begründeten die Raumplanung aus pädagogischer Sicht. Sie sei auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt. Unsere Fraktion hat insbesondere darauf gedrungen, die Raumplanung, die in enger Zusammenarbeit mit den hierfür kompetenten Kräften, nämlich den Lehrern, ausgearbeitet wurde, nicht erneut infrage zu stellen und die Freigabe der Mittel für die Varianten-Planung nicht weiter zu verzögern.

Der Vorschlag, den Jugendclub auf dem Schulcampus zu integrieren, fand keine Zustimmung. Den Jugendclub können Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr aufsuchen. Kinder zwischen 11 und13 Jahren haben andere Interessen und sollten auch anders betreut werden.

Der Ausschuss empfahl schließlich, sowohl die vorgeschlagenen Raumbedarfe als auch die Aufhebung der Teilhaushaltssperre für die Varianten-Planung. Um den Fortgang der Sache zu beschleunigen, haben wir gebeten, das Ergebnis der Varianten-Planung in die GV-Sitzung für den Monat April aufzunehmen. Die Verwaltung wies darauf hin, dass dann eine erneute Ausschusssitzung hierzu nicht stattfinden könne. Bei gründlicher Vorbereitung dieses Tagesordnungspunktes in den Fraktionen sollte dies aber kein Hindernis darstellen.

Beim Tagesordnungspunkt Freigabe der Mittel für die Neugestaltung der ungedeckten Sportflächen wies die Verwaltung darauf hin, dass Wünsche der Sport-Vereine, die zur Umgestaltung ebenfalls befragt worden sind, nur insoweit Berücksichtigung finden könnten, als dass sie ohnehin von den Schulen angeregt worden sind. Die Neugestaltung der Sportanlagen erfolgt im Jahr 2015 für den Schulcampus Süd und im Jahr 2016 werden die Sportanlagen der Vier-Jahreszeiten-Grundschule umgestaltet. Nach Auskunft der Verwaltung konnten alle von den Schulen geäußerten Wünsche bei der Neugestaltung berücksichtigt werden.

Die Nutzung der Sportstätten durch die Vereine erfordert die Erteilung einer neuen Betriebserlaubnis. Vertreter der Sportvereine wiesen darauf hin, dass bei Nutzung der offenen Sportanlagen durch die Vereine der Bedarfsstau bei Hallenzeiten abgebaut werden könnte.

Sehr kontrovers wurde die von der Verwaltung vorgestellte neue Richtlinie zur Vereinsförderung diskutiert. Aufgrund der Tatsache, dass lediglich 10.000,-- pro Jahr für die Förderung in den Haushalt eingestellt worden sind, soll die Förderung als „Pro-Kopf-Förderung“ ausgereicht werden.

Tatsache ist jedoch, dass eine Vereinsförderung außerhalb des Kinder- und Jugendbereiches nach jetziger Haushaltslage nicht mehr stattfindet. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass die Förderrichtlinie dringend zu überarbeiten ist. Daher findet am kommenden Mittwoch, den 10.03.2015 zunächst eine außerordentliche – nicht öffentliche – Ausschusssitzung statt, die dieses Thema zu Inhalt hat. Anschließend wollen die Ausschussmitglieder gemeinsam mit den Vereinen Erwartungen an eine Förderung und deren realistische Umsetzung diskutieren, bevor der Verwaltung ein entsprechender Arbeitsauftrag erteilt wird.

Der Änderung der Zuzahlungsregelung für Reisen in die Partnergemeinden wurde zugestimmt.

Sofern jemand Ideen hat, wie insbesondere die Vereinsförderung „vom Kopf auf die Füße“ gestellt werden kann, möge er sich gern melden bei mir melden.

Kathrin Werner wernermks@online.de